Archiv der Kategorie: Presse

Haßleben: Potsdam Verwaltungsgericht verhandelt über Schweinemastanlage

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse—potsdam-verwaltungsgericht-verhandelt-ueber-schweinemastanlage-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-171014-99-445440

…Haßleben am 16. Oktober noch in Verhandlung.

Millionen mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier

….sind nach Deutschland gelangt. Immer mehr Bundesländer sind betroffen. Wie kam das Gift in die Eier? Und welche Wirkungen hat es? Antworten auf die wichtigsten Fragen. http://www.sueddeutsche.de/panorama/lebensmittel-eier-skandal-was-verbraucher-jetzt-wissen-muessen-1.3614929

 

Pressemitteilung Bedenken gegen Legehennenanlage Zollchow II vorgetragen

In Prenzlau, Ortsteil Seelübbe fand am 13. Dezember 2016 der Erörterungstermin zum Antrag, in Zollchow, Gemeinde Nordwestuckermark eine weitere Legehennenanlage mit 39.990 Tierplätzen zu genehmigen, statt. An der Erörterung nahmen etwa 30 EinwenderInnen und Interessierte teil. Vor Beginn der Erörterung hatten sie mit einer Kundgebung vor dem „Dörphus“ vom Landesamt für Umwelt gefordert, keine weitere Massentierhaltungsanlage zu genehmigen. Neben Anwohnern hatte auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seine Ablehnung des Vorhabens erklärt.

Jens-Martin Rode, Kampagnenleiter des Teams „Stoppt den Megastall“: „Die Antragstellerin verfügt nach unserer Kenntnis nicht über ausreichend Ackerland, um die Tiere mindestens zur Hälfte mit eigenem Futter zu versorgen. Daher ist die Anlage ohne Bebauungsplan nicht genehmigungsfähig.“

Zudem würde die Stickstoffbelastungen aus der Anlage wertvolle Biotope, angrenzende nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützte Gebiete und die Rotbauchunke als bedrohte Amphibienart beeinträchtigen.“

Rechtsanwalt Tim Stähle, der den BUND und die Betroffenen im Verfahren vertritt: „Die vorgesehenen Maßnahmen zum Ausgleich der erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft reichen nicht aus.“

Insgesamt hatte es im Genehmigungsverfahren 83 Einwendungen gegeben, die in Anwesenheit von Vertretern des Landesamtes für Umwelt, des Landkreises Uckermark und der Antragstellerin sechs Stunden lang diskutiert wurden. Eine Entscheidung wird im nächsten Jahr erwartet.

Um Bürgerinitiativen in ihrem Widerstand gegen Massentierhaltung zu unterstützen hat das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg auf Initiative des BUND Brandenburg im Sommer 2016 die Kampagne “Stoppt den Megastall!” gestartet. Die Kampagne hat zum Ziel, Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltungsanlagen effektiv zu vernetzen und den Einzelfall landesweit bekannt zu machen. Dazu nutzt die Kampagne die durch das Volksbegehren sensibilisierte Öffentlichkeit. Die Kampagnenarbeit wird unterstützt von der Bewegungsstiftung.

Kontakt:
“Stoppt den Megastall!”
Eine Kampagne des Aktionsbündnisses Agrarwende Berlin-Brandenburg
℅ BUND Brandenburg
Friedrich-Ebert-Straße 114a
14467 Potsdam

Kampagnenleitung: Jens-Martin Rode
Tel. 0331-237 00 141
bund.brandenburg(a)bund.net